Monat: April 2020

XRPs Abstieg 2020 geht als Zeichen der Überholung durch LINK weiter

Ripples natives Token XRP war 2019 das am schlechtesten abschneidende Token mit großer Kappe – und 2020 sieht bisher auch nicht viel besser aus.

Das Kryptoanalyse-Unternehmen Messari hat diese Woche Daten veröffentlicht, die zeigen, dass XRP im ersten Quartal 2020 nach Marktkapitalisierung das am schlechtesten abschneidende Krypto-Asset unter den Top 25 Münzen war.

XRP wurde Anfang dieser Woche auch vom aufstrebenden Cryptocurrency Chainlink (LINK) volumenmäßig überholt – und es hätte während des Flash-Crashs Mitte März sogar beinahe seinen Platz als Nummer 3 unter den Top 10 to Tether (USDT) verloren.

In Bitcoin oder Gold anlegen?

Nicht die Pandemie ist schuld

Die Auszeichnung mit dem Holzlöffel von Messari folgt auf die Leistung von XRP im Jahr 2019, bei der die Marke 66% ihres Wertes gegenüber Bitcoin (BTC) verlor. In Dollar ausgedrückt halbierte sich der Preis von 0,36 Dollar auf 0,18 Dollar.

Bevor sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kryptomarkt auswirkten, war Ripple wegen des Verkaufs großer Mengen XRP unter Beschuss geraten. Der Messari-Bericht zitierte den CEO mit den Worten: „Ripple wäre ohne den Verkauf von XRP weder profitabel noch hätte er einen positiven Cashflow“, was darauf hindeutet, dass die Verkäufe zur Finanzierung des Unternehmens beitrugen. Die Gesamtverkäufe von XRP im letzten Quartal 2019 gingen jedoch erheblich zurück und beliefen sich auf 13,08 Millionen Dollar, verglichen mit den im dritten Quartal 2019 gemeldeten 66,24 Millionen Dollar.

LINK übertrifft XRP im Tagesvolumen

XRP wurde am 13. April von einem aufstrebenden Krypto-Asset aus dem dezentralisierten Orakelprojekt Chainlink in seinem Tagesvolumen überholt.

Wie Messari-Gründer Ryan Selkis auf seinem Twitter-Konto anmerkte, übertraf LINK XRP und ETH und wurde an diesem Tag mit 130.535.603 Dollar an Volumen Zweiter im Gesamthandelsvolumen. Das war weit vor dem XRP-Volumen von 77.029.141 USD, das hinter der ETH auf dem vierten Platz lag.

FBI verhaftet russischen Rapper wegen Krypto-Geldwäsche

FBI verhaftet russischen Rapper wegen Krypto-Geldwäsche nach Instagram-Posten

Die US-Behörden haben einen russischen Rapper verhaftet, der der Krypto-Geldwäsche beschuldigt wird, während er seinen Instagram-Posten als Beweis gegen ihn benutzte. Laut den Gerichtsunterlagen wird der Rapper Maksim Boiko vom FBI der Krypto-Geldwäsche beschuldigt. Das FBI behauptet, dass Boiko Geld über die Krypto-Börsenplattform BTC-e gewaschen habe. Darüber hinaus wird Boiko auch der Verschwörung mit den transnationalen Organisationen des organisierten Verbrechens QQAAZZ beschuldigt.

Geld aus Investitionen bei Bitcoin Revolution

Russischer Rapper wegen Krypto-Geldwäsche verhaftet.

Scheinbar in Los Angeles, Kalifornien, wohnhaft, reiste Boiko am 19. Januar mit 20.000 Dollar in die Vereinigten Staaten ein. Gemäß der eidesstattlichen Erklärung des FBI teilte Boiko der Flughafensicherheit mit, dass das Geld aus Investitionen bei Bitcoin Revolution abgehoben wurde und in Bitcoin und andere Mietobjekte in Russland stammt. Die Behörden vertrauten seiner Erklärung nicht und waren skeptisch. Daher wurde Boiko später am 27. März verhaftet.

In den Gerichtsakten wird nicht erwähnt, dass Boiko auch als kleiner Rapper arbeitet, der unter dem Titel „Plinoffiziell“ operiert. Das FBI hat diesen Titel in einer E-Mail-Adresse identifiziert, die an Geldwäscheoperationen beteiligt war.

Lösegeld und Kryptowährung: Ein Killer-Duo?

Den Anschuldigungen zufolge benutzte Boiko die E-Mail-Adresse plinofficial@me.com, um ein Konto bei der Krypto-Börse BTC-e zu registrieren. Das FBI behauptet, dass auf Boikos Konto Einzahlungen im Wert von fast 390.000 Dollar getätigt und etwa 136 Bitcoin abgehoben wurden.

Zur Zeit hat Boikos Youtube-Konto 336 Abonnenten, während sein Instagram-Konto fast 2400 Follower hat.

Boikos Präsenz in den sozialen Medien spielte ebenfalls eine Schlüsselrolle bei den Ermittlungen, da das FBI behauptete, seine Instagram-Bilder seien „nicht mit den Praktiken laut Bitcoin Revolution einer legitimen Geschäftstätigkeit vereinbar“. Er behauptete, die Bilder stimmten mit den Anschuldigungen überein, dass Boiko in Geldwäscheaktivitäten verwickelt sei, und legen nahe, dass er seit mehreren Jahren mit Cyberkriminellen zu tun hatte.