FBI verhaftet russischen Rapper wegen Krypto-Geldwäsche

FBI verhaftet russischen Rapper wegen Krypto-Geldwäsche nach Instagram-Posten

Die US-Behörden haben einen russischen Rapper verhaftet, der der Krypto-Geldwäsche beschuldigt wird, während er seinen Instagram-Posten als Beweis gegen ihn benutzte. Laut den Gerichtsunterlagen wird der Rapper Maksim Boiko vom FBI der Krypto-Geldwäsche beschuldigt. Das FBI behauptet, dass Boiko Geld über die Krypto-Börsenplattform BTC-e gewaschen habe. Darüber hinaus wird Boiko auch der Verschwörung mit den transnationalen Organisationen des organisierten Verbrechens QQAAZZ beschuldigt.

Geld aus Investitionen bei Bitcoin Revolution

Russischer Rapper wegen Krypto-Geldwäsche verhaftet.

Scheinbar in Los Angeles, Kalifornien, wohnhaft, reiste Boiko am 19. Januar mit 20.000 Dollar in die Vereinigten Staaten ein. Gemäß der eidesstattlichen Erklärung des FBI teilte Boiko der Flughafensicherheit mit, dass das Geld aus Investitionen bei Bitcoin Revolution abgehoben wurde und in Bitcoin und andere Mietobjekte in Russland stammt. Die Behörden vertrauten seiner Erklärung nicht und waren skeptisch. Daher wurde Boiko später am 27. März verhaftet.

In den Gerichtsakten wird nicht erwähnt, dass Boiko auch als kleiner Rapper arbeitet, der unter dem Titel „Plinoffiziell“ operiert. Das FBI hat diesen Titel in einer E-Mail-Adresse identifiziert, die an Geldwäscheoperationen beteiligt war.

Lösegeld und Kryptowährung: Ein Killer-Duo?

Den Anschuldigungen zufolge benutzte Boiko die E-Mail-Adresse plinofficial@me.com, um ein Konto bei der Krypto-Börse BTC-e zu registrieren. Das FBI behauptet, dass auf Boikos Konto Einzahlungen im Wert von fast 390.000 Dollar getätigt und etwa 136 Bitcoin abgehoben wurden.

Zur Zeit hat Boikos Youtube-Konto 336 Abonnenten, während sein Instagram-Konto fast 2400 Follower hat.

Boikos Präsenz in den sozialen Medien spielte ebenfalls eine Schlüsselrolle bei den Ermittlungen, da das FBI behauptete, seine Instagram-Bilder seien „nicht mit den Praktiken laut Bitcoin Revolution einer legitimen Geschäftstätigkeit vereinbar“. Er behauptete, die Bilder stimmten mit den Anschuldigungen überein, dass Boiko in Geldwäscheaktivitäten verwickelt sei, und legen nahe, dass er seit mehreren Jahren mit Cyberkriminellen zu tun hatte.

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